Installation
Konzept meiner Arbeiten
Installationen können Räume, Denkräume und Gefühlsräume berühren und erweitern. Die in der zentralen Raumkapsel der Kommunalen Galerie Charlottenburg - Wilmersdorf gezeigte Videoinstallation "fließend" hatte ich eigens für die Ausstellung modifiziert. Diese gefilmte Wassermeditation transformierte das Element Wasser zu bewegten Bildern, die visuell mit einigen ausgestellten Fotografien korrespondierten und deren Statik kontrastierte.
Die Videoinstallation wurde zuerst in der Studiogalerie des Saarlandmuseums gezeigt, als Wandprojektion inmitten der ausgestellten Fotografien. Das Ausstellungsthema "fließend erstarrt" bekam so eine zusätzliche Dimension.
Der Raumkörper der Wasser-Wunschtonne mit aufgesetztem Schreibpult im Deutschen Technikmuseum Berlin funktionierte wie ein "interaktives Büro", das eine zusätzliche Kontakt- und Reflexionsebene beinhaltete. Die Museumsbesucher schrieben Kommentare, Wünsche, sogar Gedichte und zeichneten Skizzen.
Installationen können für mich auch die Gegenüberstellung von verschiedenen Kunstsparten wie Malerei und Fotografie sein. Oder die Konfrontation von Materialien und Objekten. Klassische Grenzen können überwunden werden; neue Zusammenhänge können verfremden, kommentieren und gesellschaftliche Zusammenhänge verdeutlichen.